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Terroristen greifen Ascent City an und eine Ein-Mann-Armee soll sie stoppen. Klar, dass das nicht mit einer mickrigen Wumme in der Hand zu erledigen ist. Und so verfügt Held Spencer über einer bionischen Arm. Der dient natürlich dazu, in verschiedenen Slots mannigfaltige Bewaffnung unterzubringen. Aber er ist auch unbedingt erforderlich, um in der Stadt voranzukommen. Mit dem Arm kann der Held greifen und Fanghaken auswerfen, so das aus ihm ein echter Kletterkünstler wird. Diese  
Passagen lockern den sonst ziemlich geradlinigen Shooter ordentlich auf. Andererseits sorgen sie aber auf Grund einer etwas hakeligen Steuerung und dem notwendigen perfekten Timing für so manche Frusteinlage.
Ungeachtet dessen macht das Game aber dennoch Spaß, weil vor allem die Atmos­phäre stimmt. Hier hat Capcom ganze Arbeit geleistet. Nur wer zu lange am Stück spielt, wird sich an wiederholenden Passagen und Situationen stören.
Das größte Videospiel der Welt – bescheiden klingt anders. Aber Codemasters müssen bei „Fuel“ tatsächlich keine kleineren Brötchen backen. Denn der Open-World-Racer darf sich derzeit tatsächlich rühmen, in Sachen virtuelles Territorium die größte Fläche zu bieten, die es bisher in einem Game zu erkunden gab. Das verheist Spaß und Spannung in einer neuen Dimension. In Wirklichkeit wird jedoch kaum jemand die 14400 Quadratkilometer Nordwesten der USA, die hier per GPS-Daten eingeflossen sind, tatsächlich erfahren. Muss er auch nicht, denn „Fuel“ bietet zwar jede Menge Platz, aber nicht wirklich neue Aspekte in Sachen Racing-Game. Zwar stehen sagenhafte 160000 Straßenkilometer zur Verfügung, doch nur ein Bruchteil davon wird für die tatsächlichen Rennen benötigt. Für die Karriere werden in der Ödnis Camps errichtet, von denen aus eine bestimmte Anzahl Events absolviert werden müssen. Dabei finden wir die bekannten Checkpoint- oder Rundenrennen. Insgesamt 70 solcher Veranstaltungen
warten. Hinzu gesellen sich 100 Herausforderungen, die teils wirklich diesen Namen verdienen. Etwa, vor einem Heli mit dem Quad am Landeplatz zu sein. Natürlich kann man dann noch im Freeride-Modus die Landschaft erkunden und das eine oder andere Item einsammeln, doch hier wird die Größe schnell zum Handicap. Denn in der von Naturkatastrophen und Klimawandel geprägten Landschaft herrscht vor allem eines vor: viel Nichts.
Und so kehrt man dann doch wieder schnell zurück zum Rennmodus, in dem, trotz vorgegebener Strecken, jeder gern seinen eigenen Weg finden darf. Die Gefährte lassen sich bis zu einem gewissen Grad aufmotzen. So kann man im Online-Modus, wenn es gegen bis zu 15 Kontrahenten geht, Individualität zeigen. Gesteuert wird „Fuel“ wie jeder Racer, wobei es nur eine, recht tiefe Kameraperspektive gibt. Als echt cool erweisen sich die Tageszeiten- und Wettereffekte, die Dank der sehenswerten und flüssigen Grafik für so manches Highlight sorgen.

HHHHHHHHII

Codemasters  für XBox360, PS 3

www.fuel-game.com

FUEL
BIONIC COMMANDO

HHHHHHHHII

Capcom  für PS3, Xbox 360

www.bioniccommando.com

In einem fiktiven Amerika während des Dampfzeitalters will ein Despot sich das Land unter den Nagel reißen. Dagegen wehrt sich eine Rebellenarmee, der auch der Held Rourke angehört. Bis dahin klingt alles nach famoser Ballerei, doch „Damnation“ fährt zweigleisig. Seit Lara Croft ihre Abenteuer mit Klettereinlagen gespickt hat, setzen die Entwickler vermehrt darauf. Hier wird die Action gleich komplett in die Vertikale verlegt. Das Leveldesign besteht fast ausschließlich aus Bergen und Ruinen und der Held macht keine zwei Schritte, ohne über Abgründe und Hindernisse zu springen oder zu hangeln. Das ständige Auf und Ab lässt die Spielabschnitte riesig erscheinen und sorgt mitunter für Konfusion bei der Orientierung.  Konfus geht es aber auch beim Kampf zu, da die Waffen eher unpräzise wirken und die Gegner-KI sich als unterdurchschnittlich erweist. Dennoch ist der Titel einen Blick Wert. Das coole Setting und die durchaus sehenswerte Grafik machen einiges wett.
DAMNATION

HHHHHHHIII

Codemaster für Konsolen

www.codemasters.de