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Genre: Komödie ,

FSK: 12 Jahre ,

Laufzeit: 102 Min.

Verleih: Delphie,

Regie: L. Haußmann

Tom Schilling, Maruschka Detmers,

Genre: Drama,

FSK: 12 Jahre ,

Laufzeit: 80 Min.

Verleih: Koch,

Regie: McDonald

Ellen Page, Maxwell McCabe-Lokos,

Ari Cohen

Genre: Komödie,

FSK: 6 Jahre,

Laufzeit: 120 Min.

Verleih: Constantin, Regie: Ch. Barratier

Gérard Jugnot, Clovis Cornillac, Kad Merad, Nora Arnezeder

PARIS, PARIS
Weil es zwar stets eine gute Show zeigt, aber kein Geld abwirft, wird das Musiktheater „Chansonia“ geschlossen. Für die Angestellten im Paris der 30er Jahre eine Katastrophe. Und weil Bühnenarbeiter Pigoil das Sorgerecht für seinen Sohn nur wieder erhält, wenn er eine Beschäftigung nachweisen kann, tut er sich mit seinen Freunden Milou und Jacky zusammen. Mit viel Enthusiasmus und wenig Geld stellen sie wieder eine Show auf die Beine. Doch so recht will diese nicht zünden. Ihnen fehlt ein Star, ein Anziehungspunkt. Ausgerechnet in der jungen Sängerin Douce finden sie ihn. Als dann noch der Komponist Monsieur Radio Songs für sie schreibt, scheint das „Chansonia“ gerettet.
Vor ernstem Hintergrund erzählt Christophe Barratier hier eine herzerwärmende Geschichte, die zuweilen zwar ein wenig übertreibt, dafür aber ein buntes Bild des Paris der 30er Jahre malt. Dazu gibt’s eine Happy-End-Garantie.
TRACEY FRAGMENTS
Teenager haben’s nicht leicht und Tracey schon gar nicht. Der Vater so gut wie nie da, die Mutter sitzt nur vor der Glotze und der jüngere Bruder lebt in einer anderen Welt. Da bleibt auch der 15-jährigen nur die Flucht in die Fantasie. Popstar bei MTV wäre nicht schlecht. Doch die Gegenwart holt Tracey schneller ein als ihr lieb ist. Ihr Bruder verschwindet und das Mädchen gibt sich mit die Schuld daran. So zieht sie los, ihn zu suchen und startet damit in eine Odyssee durch die dunklen Gebiete der Großstadt, fällt einem Callboy in die Hände, der sie an einen Gang­ster verkaufen will und erlebt wahr gewordene Albträume. Klingt nach mehr, bietet dies aber vor allem in einer Richtung, in der man es eher nicht erwartet. Meist kleinteilig aufgebaut wie die Seiten eines Comics, verpackt Bruce McDonald seine Geschichte in sich immer wieder neu ordnende Splitscreens. Das ist zwar optisch und dramaturgisch interessant, wird aber schon nach kurzer Zeit sehr anstrengend, zu viele visuelle Reize auf einmal.
ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE
Robert Zimmermann ist ein echt cooler Typ. Er designt Videospiele und lebt mehr in einer virtuellen denn in einer realen Welt. In die wird er zurück geholt, als ihm in einer Schnellreinigung Monika über den Weg läuft. Deutlich älter und erfahrener als der Jungspund, macht die reifere Frau mächtig Eindruck auf Robert. Von Liebesgefühlen in einer Art ergriffen, die er so nicht kennt, nimmt er die Wirklichkeit um sich herum ganz anders wahr. Nun erlebt er viel intensiver die Veränderungen in seiner Familie, die junge Freundin des Vaters, die künstlerischen Neigungen der Mutter, den Kinderwunsch der lesbischen Schwester. So wird es ihm möglich, Monika für sich zu gewinnen, die den Avancen des jungen Mannes nicht so richtig über den Weg trauen will.
Mit Sinn für leisen Humor und große Gefühle inszeniert Leander Haußmann diesen Film, dessen überzeichnete Figuren von sich aus Spaß machen. Dabei wird viel auf Situationskomik gesetzt und auf tiefgreifende Analysen verzichtet. Das ermöglicht unbeschwerte Unterhaltung, die durch den gelungenen Soundtrack von Element of Crime abgerundet wird.