Genre: Thriller,
FSK: 12 Jahre,
Laufzeit: 102 Min.
Verleih: Universum, Regie: M.Langenegger Hugh Jackman, Ewan McGregor
Genre: Komödie,
FSK: 12 Jahre,
Laufzeit: 88 Min.
Verleih: Universal, Regie: A. Fleming
Steve Coogan, David Arquette, Catherine Keener, Elisabeth Shue
Genre: Action,
FSK: 18 Jahre ,
Laufzeit: 98 Min.
Verleih: Eurovideo, Regie: C. Moreno
Blas Jaramilio, Marion Moreno, Àlvaro Rodriguez, Paulina Rivas

PERRO COME PERRO
Victor wird von seinem Chef in ein Hotelzimmer beordert. Hier soll er auf weitere Aufträge warten. Mit ihm ist Benetiz, der die gleichen Anweisungen erhielt. Beide werden von El Orejón dirigiert und beide haben sich beim Mafia-Paten etwas zu schulden kommen lassen. Victor nahm dessen Geld, das er von Schutzgelderpressern eingetrieben hat und Benetiz tötete den Patensohn des Chefs. Beides ist irgendwie nicht bewiesen, aber El Orejón ist sich sicher. Wenn er erst einmal weis, wo die Kohle ist, dürfen sich die Handlanger gern gegenseitig das Lebenslicht ausblasen. Diese ahnen was kommt und so will keiner einen Fehler machen. Denn Perro Come Perro – den letzten fressen die Hunde.
Zwei Männer, zwei Schauplätze, viel Schweiß und Blut. Einfach gestrickt doch nicht immer einfach zu durchschauen. Was den Zuschauer bei der Stange hält ist die Authentizität der Typen, der Location und auch der Handlung. Echt kolumbianisch.
HAMLET 2
Der Schauspielkurs von Dana Marschz ist alles andere als gut besucht. Um so größer die Überraschung, als plötzlich statt der erwarteten zwei ganze 20 Teilnehmer sich einfinden. Dass die Schüler nur deshalb kamen, weil wegen Bauarbeiten ein Teil der Aufenthaltsräume gesperrt wurden, stört den verhinderten Bühnenautor wenig. Endlich Publikum. Das hat Marschz aber auch bitter nötig, denn aus Einsparungsgründen soll sein Kurs ab dem nächsten Semester gestrichen werden. Er braucht einen großen Wurf, Aufmerksamkeit. Und so inszeniert er „Hamlet 2“, eine Neuauflage des Shakespeare-Themas mit Jesus Christus und einer Zeitmaschine. Im christlich-fundamentalistischen Arizona ein starkes Stück, das höhere Wellen schlägt als gewollt.
Ein erprobtes Komödien-Grundgerüst wird hier mit einem fast anarchistischen Inhalt gefüllt. Zumindest agiert Steve Coogan so. Ein wenig verzettelt sich der Streifen dabei und versucht Gags durch Slapstick zu generieren.
DECEPTION
Für Wirtschaftsprüfer Jonathan ist Wyatt wie ein Typ aus einer anderen Welt. Elegant, gut aussehend und locker im Umgang, vor allem mit Frauen. Das ganze Gegenteil von ihm. Und ausgerechnet so einer freundet sich mit ihm an. Die Sache wird noch spannender, als die beiden ihre Handys vertauschen und Jonathan mit dem Anruf einer Frau konfrontiert wird: „Sind Sie heute Abend frei?“. Was danach folgt hätte sich der Brillenträger nicht in seinen kühnsten Träumen vorstellen können. Offensichtlich ist der neue Freund Mitglied in einem geheimen Sexclub. Jonathan genießt und schweigt. Doch er verstößt auch gegen die Regeln und verliebt sich. Als dann plötzlich seine neue Freundin verschwunden ist und Wyatt erstaunlich gut über die Sache informiert scheint, schwant ihm, dass die Freundschaft weniger zufällig entstand, als er gehofft hatte. Kurzweilig und wenig vorhersehbar gemacht, dazu ein Hugh Jackman mal in einer ungewohnten (bösen) Rolle, „Deception“ sorgt für spannende Unterhaltung.