Genre: Drama ,
FSK: 12 Jahre ,
Laufzeit: 120 Min.
Verleih: Ascot,
Regie: J. Curran
Edward Norton, Naomi Watts, Liev Schreiber
Genre: Thriller,
FSK: 16 Jahre,
Laufzeit: 85 Min.
Verleih: Constantin, Regie: St. Gordon
Mena Suvari, Stephen Rea, Russell Hornsby, Rukiya Bernard
Genre: Action,
FSK: 16 Jahre,
Laufzeit: 97 Min.
Verleih: Senator,
Regie: R. Wyatt
Brian Cox, Joseph Fiennes, Liam
Cunningham, Dominic Cooper

THE ESCAPIST
Er wird sein Leben im Knast beenden, da ist sich Frank sicher. So hat er sich arrangiert, um die Zeit möglichst erträglich abzusitzen. Alles ändert sich, als der Lebenslängliche erfährt, dass seine Tochter ein Junkie ist und dringend Hilfe braucht. Weil er einmal für sie da sein will organisiert Frank den Ausbruch. Doch dazu braucht er Helfer. Er rekrutiert einen bunten Haufen von Mitgefangenen, die eigentlich nicht miteinander können. Aber er braucht jeden, um den Plan in die Tat umzusetzen. In dem Moment, als es los geht, denkt Frank aber nicht nur an sich und rächt sich noch am Obermotz unter den Knastbrüdern. Doch damit gefährdet er das ganze Unterfangen.
Mit einem steten Wechsel der Zeitebenen sorgt Rupert Wyatt für Dynamik, die dem Film gut tut. Denn die sonstige Handlung ist an Action eher arm und der Ausbruch selbst würde allein sicher weit weniger spektakulär wirken. Solide gemachter Knastfilm.
STUCK
Brandy arbeitet als Altenpflegerin und hat gerade erfahren, dass sie die Chefin als neue Stationsschwester auserkoren hat. Mit Alkohol und Drogen im Blut fährt die junge Frau los und übersieht in der Dunkelheit einen Penner, der gerade die Straße kreuzt. Der Mann durchschlägt die Windschutzscheibe und bleibt zur Hälfte darin stecken. In Panik fährt Brandy nach Hause, ohne dem Verletzten zu helfen. Und am nächsten Morgen geht sie zur Arbeit, als ob nichts wäre. Wagen und Mann bleiben in der Garage. Während sie überlegt, wie sie das Problem loswerden kann, ist er bemüht, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien. Mit letztem Überlebenswillen gelingt das auch zum Teil, doch Brandy und deren Freund wollen das nicht einfach so geschehen lassen.
Stuck kommt langsam, aber gewaltig. Die unglaubliche Geschichte ist dabei nichts für schwache Nerven und soll sich so zugetragen haben.
DER BUNTE SCHLEIER
London 1923. Weil sie die Eltern endlich unter der Haube sehen wollen, willigt Kitty in die Ehe mit dem Bakteriologen Walter Fane ein. Liebe ist dabei nicht im Spiel. So wundert es nicht, dass die junge Frau, kaum ist sie ihrem Gatten nach Shanghai gefolgt, dort eine Affäre mit einem Botschaftsangestellten beginnt. Fane bleibt dies nicht verborgen und so beendet er die Sache auf seine Weise. Der Arzt meldet sich freiwillig als Helfer für die chinesische Provinz, in der eine Cholera-Epidemie tobt. Folgt ihm Kitty nicht, droht die kompromittierende Scheidung. In der Einöde, politisch angefeindet und immer den Seuchen-Tod vor Augen, entdeckt die junge Frau Gefühle für den nunmehr sehr abweisenden Ehemann und mit der Zeit versucht die Tochter aus gutem Hause, sich selbst hilfreich in den Kampf gegen die Krankheit einzubringen.
Dass die Sache nicht gut ausgeht, schwant dem Zuschauer schon bald. Doch John Curran lässt ihn sehenswert, eine schlüssige Geschichte, mit vielen schönen Bildern versehen, lange zappeln.