Genre: Drama ,
FSK: 6 Jahre ,
Laufzeit: 93 Min.
Verleih: WHV, Regie: G.C. Wolfe
Diane Lane, Richard Gere, James Franco
Genre: Drama,
FSK: 12 Jahre ,
Laufzeit: 101 Min.
Verleih: Neue Visionen, Regie: B. Böhlich
Katharina Thalbach, Biro Ünel, Fritzi Haberland, Steffen Scheumann
Genre: Komödie, FSK: 12 Jahre, 97 Min.
Verleih: 3L, Regie: G. Gallo
Antonio Banderas, Meg Ryan, Colin Hanks, Selma Blair

LAUSCHANGRIFF
Agent in pikanter Mission. FBI-Mann Henry Durand hat es wirklich nicht leicht. Seine immer noch gut aussehende Mutter erlebt ihren zweiten Frühling und zieht mit jungen Burschen ums Eck. Die Freude, dass das mit dem Auftauchen von Tommy, der eher Moms Altersklasse ist, vorüber scheint, ist nur kurz. Denn der Ermittler erkennt den neuen Lover ausgerechnet auf einem Fahndungsfoto wieder. Der smarte südländische Typ ist nämlich ein gesuchter Kunstdieb. Und Henry wird nun auf ihn angesetzt. Er muss ihn rund um die Uhr überwachen und abhören – auch in Mutters Schlafzimmer. Peinlich irgendwie. Doch genau daraus will George Gallo humoristisches Kapital schlagen. Das gelingt über weite Strecken, allzu großen Tiefgang freilich darf man bei dieser Krimi-Komödien-Romanze nicht erwarten. Meg Ryan und Antonio Banderas zeigen sich in für sie typischen Rollen. Neben sauberem Bild bietet die BluRay Making of, Trailer und Bildergalerie.
DER MOND UND ANDERE LIEBHABER
Einer der berüchtigsten Ganoven Europas, der „Belgier“, wird in der Dienststelle von Commissaire Gibert zwischen geparkt. Und Emilien, der Trotel vom Dienst, lässt ihn prompt laufen. Das kostet ihn seine Dienstmarke. Doch mit Hilfe seines Freundes Daniel, der das schnellste Taxi in Marseilles fährt, gelingt es, sich an die Fersen des Gesuchten zu heften. Wird der wieder eingefangen, so hofft der geschasste Flic, seinen Job zurück zu bekommen.
Der Plot lässt erahnen, mit rasanten Taxifahrten hat das Geschehen nur noch wenig zu tun. Die Bullen von Marseilles haben nun endgültig das Erbe der Gendarmen von St. Tropez übernommen. Und das heißt Klamauk und dumme Witze. Bernard Farcy hat dabei leider nicht das Format eines Louis de Funès. Ungeachtet dessen ist das Geschehen kurzweilig und unterhaltsam, aber natürlich vollkommen sinnfrei.
DAS LÄCHELN DER STERNE
Weil sie mal vom Ärger mit ihrem in Trennung lebenden Mann und den nervenden Kindern abschalten will, betreut Adrienne die Pension einer Freundin an der Küste. Mit ihrer Ankunft warnt der Wetterbericht vor einem herannahenden Sturm. Kurz vor dessen Ankunft landet Dr. Paul Flanner in der Einsamkeit und wird der einzige Gast von Adrienne. Der Arzt hat ebenfalls eine Krise zu bewältigen und will sich hier mit den Angehörigen einer bei einer OP verstorbenen Patienten treffen. Während das Unwetter tobt kommen sich Adrienne und Paul näher, verbringen danach einige unbeschwerte Tage. Sie verlassen die Idylle als andere Menschen und planen, auch wenn sie vorübergehend weit getrennt voneinander leben müssen, eine gemeinsame Zukunft – die es aber so nicht geben wird.
Wie ein dicker Zuckerguss liegt hier Gefühl schwer über der Handlung. Ein wenig zu viel für seine Protagonisten, um sich richtig frei zu bewegen. Und weil die Idee für die Auflösung fehlt, geht’s tragisch aus. Ein echter Taschentuch-Film.