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Genre: Komödie,

FSK: o. A.,

Laufzeit: 88 Min.

Verleih: Univers. F. H. E., Regie: B. Nalluri

Frances McDormand, Amy Adams

Genre: Drama,

FSK: 16 Jahre ,

Laufzeit: 81 Min.

Verleih: Ascot,

Regie: H. Smitsman

Robert de Hoog, John Buijsman,

Sylvia Poorta

Genre: Komödie,

FSK: 12 Jahre ,

Laufzeit: 100 Min.

Verleih: Sony Pic. H.E., Regie: A. McKay

Will Ferrell, John C. Reilly, Richard

Jenkins, Mary Steenburgen

STIEFBRÜDER
Sowohl Brennan wie auch Dale wohnen noch bei Mutter bzw. Vater. Das wäre kein Problem, wenn die verzogenen Gören nicht bereits vor der 40 stünden. Als sich die beiden alleinstehenden Elternteile näher kommen und schließlich heiraten wollen, ergibt sich ein Problem. Der Nachwuchs muss neue Konkurrenz im Hause dulden. Doch nicht genug damit. Die Eltern haben es schließlich satt, die faulen Jungs weiterhin durchzufüttern. Und so müssen sich Brennan und Dale so lange ein Zimmer teilen, bis sie sich einen Job gesucht haben und auf eigenen Beinen stehen können.
Will Ferrell und John C. Reilly gehören inzwischen zur ersten Komiker-Garde Hollywoods. Dem entsprechend schauspielerisch ausgereift kommt dieses geradezu groteske Stück Film daher. Erwachsene, die sich wie Kinder benehmen, sind dabei aber nur über eine gewisse Zeit wirklich lustig.
SKIN
Ende der 70er wächst Frankie in Holland auf. Der Sohn eines Holocaust-Überlebenden empfindet sein Elternhaus zunehmend als bedrückend. Vor allem Vaters Niedergeschlagenheit macht dem aufgeweckten Jungen zu schaffen. Als die Mutter schwer erkrankt und die beiden Männer auf sich allein gestellt sind, kommt es zum Bruch. Frankie, der bisher auf Punk- und Skinmusik gleichermaßen stand, rasiert sich den Kopf und landet nach einigen Zwischenfällen bei einer Horde von Nazi-Skinheads. Als bei einem Streit mit Einwandererkindern ein Jugendlicher erstochen wird, kommt auch Frankie in den Knast. Hier sieht er sich plötzlich dem Hass seiner meist farbigen Mitgefangenen ausgesetzt. Der Nachwuchs von Juden, der zum Nazi-Skin wird, stellt alle vorgefertigten Meinungen zur Szene in Frage. Allein der Hass aufs Elternhaus und die soziale Umgebung, nicht jedoch politische Ausrichtung führten dazu. Das macht nachdenklich.
MISS PETTIGREWS GROßER TAG
Als Gouvernante hat Guinevevre Pettigrew kein glückliches Händchen. Eine Anstellung nach dem anderen verliert sie und ihre Arbeitsvermittlerin ist es inzwischen leid, ihr eine neuen zu versorgen. Ohne Geld, nur mit dem, was sie auf dem Leibe trägt, ausgestattet, sieht es gar nicht gut aus. Gevatter Zufall hilft und die nicht mehr so junge Haushaltshilfe stolpert in das Apartment von  Bühnensternchen Delysia Lafosse. Die wartet eigentlich auf eine neu anzustellende Gesellschafterin. Nachdem Miss Pettigrew den einen Liebhaber aus dem Schlafzimmer komplementiert und den Zusammenstoß mit einem anderen verhindert hat, bekommt sie den Job. Fortan entwickelt sich ihr Tag schon viel erfreulicher. Sie darf ihre neue Geldgeberin beim Shoppen begleiten und anschließen bei einer Dessous-Modenschau. Hier lernt sie einen eleganten Modemacher kennen, der bei all den Damen ausgerechnet an Guinevevre Gefallen findet. Als am Abend dann eine große Party steigt, hat sich das hässliche Entlein schon zum einflussreichen Schwan entwickelt.
Zugegeben, so witzig wie der Trailer es verheist, ist „Miss Pettigrews großer Tag“ dann doch nicht. Was aber nicht heißen soll, dass der Streifen nicht unterhaltsam ist. Eher feinfühliger Humor wird hier geboten, der, passend zum stilvollen Ambiente, dafür gleichmäßig über die relativ kurze Spielzeit verteilt ist. Frances McDormand gibt die nach außen schüchterne Hauptperson mit viel Esprit und hat so alle Sympathien auf ihrer Seite. Die Kulissen sind ausgemacht plüschig im Stile der enddreißiger Jahre gehalten und verleihen ein warmes Ambiente.